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Wie wähle ich den richtigen Filter für mich aus?

Absolute Genauigkeit bezeichnet die 100%ige Filtration von Partikeln mit hoher Präzision. Für Filter jeglicher Art ist dies ein nahezu unmögliches und unpraktisches Ziel, da 100 % nicht erreichbar sind.

Filtrationsmechanismus

Die Flüssigkeit fließt von der Innenseite des Filterbeutels nach außen, und die gefilterten Partikel werden im Beutel zurückgehalten. Das Funktionsprinzip der Beutelfiltration beruht somit auf Druckfiltration. Das gesamte Beutelfiltersystem besteht aus drei Teilen: Filterbehälter, Trägerkorb und Filterbeutel.

Die zu filternde Flüssigkeit wird von oben in den vom Stützkorb gehaltenen Filtersack eingespritzt, wodurch die Flüssigkeit gleichmäßig auf der Filteroberfläche verteilt wird, sodass die Strömungsverteilung im gesamten Medium gleichmäßig ist und keine negativen Auswirkungen durch Turbulenzen auftreten.

Die Flüssigkeit fließt von der Innenseite des Filterbeutels nach außen, und die herausgefilterten Partikel bleiben im Beutel zurück. So wird die gefilterte Flüssigkeit beim Wechseln des Filterbeutels nicht verunreinigt. Dank des Griffs am Filterbeutel lässt sich dieser schnell und bequem austauschen.

Die Merkmale sind wie folgt:

Hohe Umwälzkapazität

Längere Lebensdauer des Filterbeutels

Die gleichmäßige Flüssigkeitsströmung sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Partikelverunreinigungen in der Filterschicht des Filterbeutels.

Hohe Filtrationseffizienz, niedrigste Kosten

1. Auswahl der Filtermaterialien
Zunächst werden anhand der chemischen Bezeichnung der zu filternden Flüssigkeit und unter Berücksichtigung chemischer Kontraindikationen die verfügbaren Filtermaterialien ermittelt. Anschließend werden diese anhand von Betriebstemperatur, Betriebsdruck, pH-Wert und Betriebsbedingungen (z. B. Beständigkeit gegenüber Dampf, Heißwasser oder chemischer Sterilisation) einzeln bewertet und ungeeignete Filtermaterialien aussortiert. Auch der Anwendungsbereich ist ein wichtiger Faktor. So müssen beispielsweise Filtermaterialien für Arzneimittel, Lebensmittel oder Kosmetika FDA-zugelassen sein. Für Reinstwasser ist ein reines Filtermaterial erforderlich, das keine freigesetzten Stoffe enthält, welche die spezifische Impedanz beeinflussen. Für die Gasfiltration sollten hydrophobe Materialien gewählt und ein hygienisches Filtrationsdesign angewendet werden.

2. Filtrationsgenauigkeit
Dies ist eines der größten Probleme. Um beispielsweise mit bloßem Auge sichtbare Partikel zu entfernen, sollte ein 25-Mikron-Filter verwendet werden; zur Trübung von Flüssigkeiten ist ein 1- oder 5-Mikron-Filter erforderlich; ein 0,2-Mikron-Filter wird benötigt, um kleinste Bakterien zu entfernen. Das Problem besteht darin, dass es zwei Einheiten für die Filtrationsgenauigkeit gibt: absolute Genauigkeit und nominale Genauigkeit.

3. Absolute Genauigkeit / Nenngenauigkeit
Ein unendlicher Wert. Auf dem Markt können absolute Filter, wie z. B. Membranfilter, lediglich als „nahezu absolute“ Filter bezeichnet werden, während andere Filter der nominellen Genauigkeit angehören. Hier liegt das Hauptproblem: „Für die nominelle Genauigkeit gibt es keinen branchenweit anerkannten und eingehaltenen Standard.“ Anders ausgedrückt: Unternehmen A kann die nominelle Genauigkeit mit 85–95 % angeben, während Unternehmen B sie eher auf 50–70 % festlegt. Das heißt, die Filtrationsgenauigkeit von 25 Mikron bei Unternehmen A kann der von 5 Mikron oder sogar feiner bei Unternehmen B entsprechen. Um dieses Problem zu lösen, helfen erfahrene Filterhersteller bei der Wahl der Filtrationsgenauigkeit. Die grundlegende Lösung ist dabei das Ausprobieren.

4. Anhand der Viskosität bei der Filtrationstemperatur kann der Fachhändler für Filtrationsanlagen die Filtergröße, die Durchflussrate des Filterbeutels und den anfänglichen Druckabfall berechnen. Bei Kenntnis des Verunreinigungsgehalts der Flüssigkeit lässt sich sogar die Filtrationslebensdauer vorhersagen.

5. Auslegung des Filtrationssystems
Der Titel umfasst ein breites Spektrum, beispielsweise die Auswahl der Druckquelle, den erforderlichen Druck, die Notwendigkeit der Parallelschaltung zweier Filtersätze für den kontinuierlichen Betrieb, die Abstimmung von Grob- und Feinfilter bei breiter Partikelgrößenverteilung, den Einbau von Rückschlagventilen oder anderen Vorrichtungen usw. All dies erfordert eine enge Zusammenarbeit des Anwenders mit dem Filterlieferanten, um die optimale Auslegung zu finden.

6. So verwenden Sie den Filterbeutel
Geschlossene Filtration: Filterbeutel und Filter werden gleichzeitig verwendet. Die Flüssigkeit wird durch den Systemdruck durch den Filterbeutel gepresst. Vorteile sind hohe Durchflussraten, große Filterleistung und eine lange Lebensdauer des Filterbeutels. Diese Methode eignet sich besonders für Anwendungen mit hohen Durchflussraten, die eine geschlossene Filtration erfordern. Offene Filtration mit Selbstdurchfluss: Der Filterbeutel wird über ein geeignetes Verbindungsstück direkt mit der Rohrleitung verbunden. Die Filtration erfolgt durch den Druckunterschied der Flüssigkeit. Diese Methode eignet sich besonders für die wirtschaftliche Filtration kleiner, vielfältiger und intermittierender Flüssigkeiten.


Veröffentlichungsdatum: 08.06.2021